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Think Big, Think OMG!
Das „Think Big“ bei OMG Sounds nicht nur leere Worte sind, wurde in der Vergangenheit mehr als einmal bewiesen, denn wir denken schon heute größer. Daher stand neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Kopfhörers, auch früh die Produktion im großen Stil im Vordergrund. Das ehrgeizige Ziel: Ein Konzept aufzustellen, was eine Produktionsmenge von 10.000 Kopfhörern im Jahr sicherstellen kann.

Mehr als 30 Bauteile, unterschiedlichste Materialien höchster Qualität und eine Individualisierbarkeit von Design und Sound, die keine Wünsche offenlassen. Dass sind die Kopfhörer von OMG-Sounds. Und das wir genau diese Kopfhörer bauen können, haben wir bereits bewiesen. Nur können wir dies auch im großen Stil und gleichzeitig den hohen Kundenanforderungen gerecht werden? Kurz und knapp: Wir können! Dafür hat sich die Projektgruppe um Maren Wollbeck, Caroline Thomalla, Kristina Hagels, Benedikt Cleophas und Christian Krüger seit September 2016 mit der Fragestellung nach der optimalen Produktionsstruktur und Qualitätskontrolle befasst sowie der Frage, wie die zugehörige Supply Chain auszusehen hat.

Um das gesteckte Produktionsziel aus Qualitäts,- Zeit- und Kostensicht überhaupt gewährleisten zu können, wurde damit begonnen, potentielle Lieferanten zu sondieren. Der Fokus lag dabei auf lokalen Lieferanten und Lieferanten innerhalb der EU. Darüber hinaus verbleiben einige Kompetenzbereiche der Wertschöpfungskette im Unternehmen selber. Ein wesentlicher Bestandteil bildet dabei das Kopfband, für dessen unvergleichbares Design Kristina Hagels (B.Sc.) verantwortlich ist. Als ehemalige Studentin des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik konnte sie hier ihre Expertise einfließen lassen, schuf einen hohen Qualitätstandard und optimierte das Produktions- und Montageverfahren maßgeblich. Der Individualisierungsgedanke besteht beim Kopfband selbstverständlich auch. Hierbei beziehen wir uns auf unterschiedliche Materialien und Farben sowie die Bestickung mit einem eigenen Schriftzug, denn wir wollen, dass unser Kopfhörer so sind wie unsere Kunden: Einzigartig.   

Die nächste Etappe bestand darin, unter Berücksichtigung der vorangegangenen Auswahl von Lieferanten und internen Produktionsprozessen, ein Fabriklayout zu entwerfen und anhand des Simulationsprogramms „Plant Simulation“ in ein Modell zu überführen. Neben der Visualisierung der Fabrik konnte so auch das geplante Konzept verifiziert werden. Hierdurch wurde die Grundlage für eine Fabrik geschaffen, welche im konkreten Bedarfsfall umgesetzt oder auch erweitert werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

Somit wäre noch der Punkt der Systemintegration offen, dem wir aber selbstverständlich auch gerecht werden. Innerhalb des ERP-Systems SAP wurde eine Systemstruktur als Grundlage für die Fabrik geschaffen. Hierdurch ist es in Zukunft unter anderem möglich den Online-Konfigurator anzubinden und so Lieferzeiten anhand von Beständen und Auftragslagen genau bestimmen zu können. Weiterhin ist das System bereits an die OMG-Qualitätsstandards angepasst. Unsere Kunden erhalten dementsprechend nach erfolgreicher Qualitätskontrolle ein Zertifikat über ihren Kopfhörer, inkl. dessen Soundkennlinie.

Gerne steht Ihnen unser Projektteam am Tage der AUDIOVISTA bei Fragen zur Verfügung und stellt Ihnen die Ergebnisse des Projekts vor.

Sämtliche Beiträge/Teilnehmer der AUDIOVISTA 2018 auf einen Blick:

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Hans

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CEO und Erfinder bei OMGSound
Teamcaptain Professor X
Berater, Blogger, Forenbetreiber
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